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In 100 deutschen Kinos - zwischen Konstanz und Rostock, von Chemnitz bis Münster – wird der Film "Die 4. Revolution - Energy Autonomy" gezeigt. Zu dem Titel wurde der Filmemacher Carl A. Fechner durch das 2005 erschienenen Buch "Energieautonomie" von Hermann Scheer inspiriert, der in dem Film eine tragende Rolle spielt. Die Premiere fand am 18. März in Berlin statt. "Die 4. Revolution - Energy Autonomy" ist mehr als ein Film: ein Medienprojekt mit dem Ziel, weltweit die Energiewende durch Energieautonomie anzustoßen. In einer sich bundesweit dezentral entwickelnden Community verbreiten Supporter und Sponsoren das Wissen über regenerative Energien und wollen eine internationale Bewegung entfachen. Begleitend zur Filmpremiere und an den Tagen danach finden in zahlreichen Städten Veranstaltungen statt. Die Filmkritiken in Zeitungen und online-Medien fielen, wie bei einem solchen Konfliktthema nicht anders zu erwarten war, kontrovers aus. Es überwiegt allerdings Zustimmung. Bemerkenswert: Die Financial Times Deutschland setzte den Film in ihrem Kino-Ranking auf Platz 1 und bewertete ihn mit 4 von 5 Punkten.
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In seiner Bundestagsrede zum zehnjährigen Bestehen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat Dr. Hermann Scheer, MdB und Präsident von EUROSOLAR, das EEG als marktwirtschaftliches Instrument zur Schaffung eines echten Energiemarkts eingeordnet. Es schaffe überhaupt erst "die Voraussetzungen, dass künftig tatsächlich von einem Energiemarkt geredet werden kann", sagte Scheer. "Markt heißt nicht: Wenige Anbieter oder gar nur einen Monopolisten mit Millionen Kunden, sondern Markt heißt: Möglichst viele Anbieter. Deswegen ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit all dem, was es bewirkt hat, ein Weg zur tatsächlichen Schaffung von Energiemarktbedingungen in der Gesellschaft."
Wenn es aus ökologischen und weiteren gesellschaftlichen Überlegungen politisches Ziel bleibe, auf Erneuerbare Energien umzusteigen, müsse ein Ausgleich gegenüber der hochkonzentrierten und hochprivilegierten herkömmlichen Energieversorgung geschaffen werden, sagte Scheer weiter. "Dann bedarf es zur Herstellung von Marktgleichheit einer gesonderten Privilegierung Erneuerbarer Energien."
Scheer, der einer der "Väter" des am 25. Februar 2000 vom Bundestag verabschiedeten EEG ist, widersprach der wiederholten Behauptung, die gesetzliche Einspeisevergütung sei eine "Subvention". Dieser vorwurfsvoll verwendete Begriff sei falsch, "denn die öffentlichen Kassen sind gar nicht involviert". Bei der garantierten Einspeisevergütung handele es sich um eine "Kaufpflicht" aller Stromkunden, die im zwingenden öffentlichen Interesse liege.
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Zum Beschluss des Bundesrates zur Erweiterung der Gewerbesteuerzerlegung auch auf Photovoltaik-Freiflächenanlagen erklärt Dr. Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V.:
Der Beschluss des Bundesrates, die Aufteilung der Gewerbesteuer zwischen Standortgemeinde und Sitzgemeinde des jeweiligen Unternehmens ähnlich wie bei der Windkraft im Maßstab von 70:30 aufzuteilen, betont die wichtige Rolle der Kommunen beim weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Mit der Erweiterung des Gewerbesteuersplittings wird ein wichtiger Anreiz für die Ausweisung weiterer Flächen durch die Kommunen geschaffen, so dass diese auch ihre eigene Energieversorgung vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen können. Dieser Bundesrats-Beschluss ist also vernünftig und hat nachhaltige Wirkung.
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Am 11.02.2010 startete EUROSOLAR in der Zeitung DIE ZEIT die neue Anzeigenserie "Mit der Kraft der Sonne". Deutschland muss seine weltweit führende Rolle in der Solartechnik erhalten!
Es ist unübersehbar: Die Stromerzeugung geht in Bürgerhände über. Damit wird der dringende Wandel zu einer emissionsfreien und sicheren Energieversorgung vorangetrieben. Hunderttausende unabhängige Solarstromerzeuger in Deutschland haben das Versorgungsmonopol der Stromkonzerne gebrochen. Ein neues Zeitalter der Energieversorgung hat begonnen.
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Beim Jahresempfang des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) in Berlin würdigte dessen Präsident Dietmar Schütz die Urheber des Erneuerbare Energien-Gesetzes. Das EEG war vor zehn Jahren – am 25. Februar 2000 – verabschiedet worden und vier Wochen danach in Kraft getreten. Namentlich erwähnte er Hermann Scheer (SPD), Michaele Hustedt und Hans-Josef Fell (Grüne), die damals als Umweltpolitiker im Bundestag maßgeblich an der Ausarbeitung des Gesetzes beteiligt waren. Auch Schütz selbst gehörte als ehemaliger SPD-Abgeordneter zu dieser Gruppe, ebenso die bei der Veranstaltung anwesenden Axel Berg (SPD) und Josef Göppel (CSU).
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Stellungnahme zu den Absichten der Bundesregierung, die Solarförderung drastisch zu kürzen, 20. Januar 2010
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer ist mit den von der Bundesregierung geplanten Kürzungen der Solarförderung um zusätzlich 15 Prozent zum April dieses Jahres nicht einverstanden. Im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau kündigte er am Mittwoch an, sich im Parlament für eine vernünftige Veränderung der von Umweltminister Norbert Röttgen ins Spiel gebrachten neuen Fördersätze einsetzen. "Der Plan des Umweltministers setzt nicht nur Arbeitsplätze in der Solarbranche aufs Spiel, er gefährdet auch die bisher geradlinige Entwicklung der Photovoltaik, bei der Deutschland weltweit an der Spitze steht", sagte Scheer, der auch Präsident von EUROSOLAR e.V. ist.
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Hermann Scheer fordert: Der Kreislauf des Irrsinns muss beendet werden! 18. Januar 2010
„Die Atomwirtschaft muss an den Milliardenkosten für die Räumung des Atomlagers Asse II beteiligt werden. Denn sie ist dazu verpflichtet“, verlangt der Bundestagsabgeordnete und Präsident der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V., Hermann Scheer. „Sie können aus den steuerfreien Rückstellungen der Atomkraftwerkebetreiber entnommen werden, die für die Entsorgung des Atommülls gedacht waren und bis heute auf mehr als 30 Milliarden Euro aufgelaufen sind. Diese gesetzlich zweckgebundenen Rückstellungen sind zumindest für den Anteil der in Asse II gelagerten radioaktiven Stoffe zu verwenden, die aus dem Betrieb von Atomkraftwerken stammen.“
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