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Stellungnahme zu den Absichten der Bundesregierung, die Solarförderung drastisch zu kürzen, 20. Januar 2010
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer ist mit den von der Bundesregierung geplanten Kürzungen der Solarförderung um zusätzlich 15 Prozent zum April dieses Jahres nicht einverstanden. Im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau kündigte er am Mittwoch an, sich im Parlament für eine vernünftige Veränderung der von Umweltminister Norbert Röttgen ins Spiel gebrachten neuen Fördersätze einsetzen. "Der Plan des Umweltministers setzt nicht nur Arbeitsplätze in der Solarbranche aufs Spiel, er gefährdet auch die bisher geradlinige Entwicklung der Photovoltaik, bei der Deutschland weltweit an der Spitze steht", sagte Scheer, der auch Präsident von EUROSOLAR e.V. ist.
"Der einzigartige Vorteil des Erneuerbare-Energien-Gesetzes war bislang seine Berechenbarkeit. Der Stop-und-Go-Prozess, den die Regierung jetzt beabsichtigt, riskiert ernsthafte und dauerhafte Schäden für die industrielle Entwicklung dieser Zukunftsbranche", warnte Scheer. Dass Kürzungen der Vergütungen heute möglich sind, „ist unbestritten ein Erfolg des vor zehn Jahren von uns auf den Weg gebrachten Gesetzes“, sagte er. „Aber sie dürfen die stetige Entwicklung der Photovoltaik nicht gefährden. Diese Kürzung ist zu abrupt. Es muss zumindest gleitende Übergänge geben, die den Sinn der Förderung Erneuerbarer Energien nicht ins Gegenteil verkehren.“
Seine weiteren Vorstellungen zur Fortentwicklung der Photovoltaik und des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hat Hermann Scheer in einem Konzept dargestellt, das Sie hier finden.
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Hermann Scheer fordert: Der Kreislauf des Irrsinns muss beendet werden! 18. Januar 2010
„Die Atomwirtschaft muss an den Milliardenkosten für die Räumung des Atomlagers Asse II beteiligt werden. Denn sie ist dazu verpflichtet“, verlangt der Bundestagsabgeordnete und Präsident der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V., Hermann Scheer. „Sie können aus den steuerfreien Rückstellungen der Atomkraftwerkebetreiber entnommen werden, die für die Entsorgung des Atommülls gedacht waren und bis heute auf mehr als 30 Milliarden Euro aufgelaufen sind. Diese gesetzlich zweckgebundenen Rückstellungen sind zumindest für den Anteil der in Asse II gelagerten radioaktiven Stoffe zu verwenden, die aus dem Betrieb von Atomkraftwerken stammen.“
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Hermann Scheer zum Scheitern der 15. Weltklimakonferenz in Kopenhagen, 21. Dezember 2009
Das Weltklima hängt nicht an einer einzelnen Regierung und nicht an der Weltorganisation, sondern muss zur eigenen Sache jedes Landes werden.,
Was in Kopenhagen passierte, war nicht wirklich überraschend, sondern programmiert. Es bringt nichts, nun nachträglich einzelne Regierungen – die USA oder China – für das Scheitern verantwortlich zu machen. Die Ursache für das kollektive Versagen liegt im falschen Ansatz dieser nunmehr 15. Weltklimakonferenz binnen 15 Jahren. |
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Hermann Scheer im Interview mit dem Manager Magazin, 8. Dezember 2009
Der Emissionshandel ist bürokratisch und wirtschaftsfeindlich, erklärt Solarvordenker Hermann Scheer. Dennoch wird auf UN-Klimagipfeln hauptsächlich darüber gesprochen, auch jetzt in Kopenhagen. Im Interview mit manager-magazin.de sagt Scheer, welche Maßnahmen vielversprechender wären. |
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Im Centre de Cultura Contemporània de Barcelona wurde am 27. November 2009 die spanische Übersetzung von Hermann Scheers Bestseller “Energieautonomie” vorgestellt. Das 2005 erstmals im Antje Kunstmann Verlag herausgekommene Buch ist bisher schon in englischer, französischer, dänischer, italienischer und koreanischer Sprache erschienen. “Energieautonomie” ist ein ideeller und praktischer Leitfaden für die Ablösung atomarer und fossiler Energien und ein Beitrag zu neuen Denkstrukturen, die das Solarzeitalter einleiten. Der spanische Titel heißt „Autonomia energètica - La situación económica, social y tecnológica de la energía renovable“ (Icaria Libros, 2009). Zur Präsentation sagte Hermann Scheer in Barcelona: „Gerade im Umfeld der Kopenhagener Klimakonferenz muss in immer mehr Ländern ein neues Bewusstsein wachsen, damit diejenigen, die noch nicht erkannt haben, in welche Richtung wir auf der ganzen Erde gemeinsam gehen müssen, endlich nachhaltige wirtschaftliche Konzepte entwerfen.“
La situación económica, social y tecnológica de la energía renovableZur Präsentation sagte Hermann Scheer in Barcelona: „Gerade im Umfeld der Kopenhagener Klimakonferenz muss in immer mehr Ländern ein neues Bewusstsein wachsen, damit diejenigen, die noch nicht erkannt haben, in welche Richtung wir auf der ganzen Erde gemeinsam gehen müssen, endlich nachhaltige wirtschaftliche Konzepte entwerfen.“ |
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Mit den Worten „Vielen Dank, Hermann, du streitbarer Geselle“ hat der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel beim Dresdener SPD-Parteitag Hermann Scheer nach 16jähriger Mitgliedschaft aus dem Parteivorstand verabschiedet. Der Träger des Alternativen Nobelpreises sei „wie kaum ein anderer für Erneuerbare Energien eingetreten“, sagte Gabriel. Es sei damit zu rechnen, dass sich der „streitbare Geselle“ nach wie vor in der SPD und beim Vorstand zu Wort melden werde. Die Delegierten des Parteitags dankten Hermann Scheer stehend mit starkem Beifall für sein engagiertes Auftreten. Er gehörte dem Parteivorstand seit 1993 an und hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet.
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Gastbeitrag von Hermann Scheer im Stern: "Schluss mit der Basta-SPD!"
9. Oktober 2009
Trümmerfeld SPD - nach dem 23-Prozent-Debakel müssen Konsequenzen gezogen werden, schreibt SPD-Vorstand Hermann Scheer in einem Gastbeitrag für stern.de: Schluss mit dem Gemauschel, Schluss mit den Basta-Ansagen, Schluss mit der Angst vor linker Politik. |
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